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Über Uns


Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neßmersiel


Der Ursprung der Freiwilligen Feuerwehr Neßmersiel liegt in Jahr 1934, in der Zeit des Nationalsozialismus.

Entgegen der Anregung in die NSDAP einzutreten, trafen sich die Gründungsmitglieder
Tjade Sticker, Hicke Adden, Claas Betten, Theodor Gothmann und Dirk Poppinga

und gründeten am 1.Oktober 1934 die Freiwillige Feuerwehr Neßmersiel.

Andere folgten ihnen und traten ebenfalls in die Feuerwehr ein.



Im selben Jahr konnte eine aus dem Jahre 1909 stammende Handdruckspritze übernommen werden. 1942 kam dann die erste Motorspritze nach Neßmersiel.

Im Jahr 1943 bekam man das erste eigene Löschfahrzeug. "
LFTS 8 "

Dieses Fahrzeug wurde aus Ostpreußen überführt und hatte noch nicht die Feuerwehrtypische Farbe „ROT“ sondern ein sattes „Grün“.

In Handarbeit wurde diese Farbe abgekratzt und durch die richtige ersetzt.
In den letzten Kriegsjahren waren die meisten Männer des Ortes an die Front eingezogen. Die zu Hause gebliebenen Kameraden wurden von einer Gruppe von ca.10-15 Frauen unterstützt, die einen Dienst nach strengen Vorschriften leisteten.

Die Teilnahme war Pflicht und eine unentschuldigte Abwesenheit wurde mir einer Strafe von 5 Reichsmark geahndet.

Der Dienst bestand aus Marschieren, Übungen mit der Handdruckspritze und Schlauchkunde. Von einem Brandeinsatz aus dieser Zeit konnte uns nicht berichtet werden.

Es gab zu dieser Zeit schon ein Spritzenhaus in dem die Handdruckspritze untergestellt war. Das Fahrzeug und die Gerätschaften mussten daher entweder bei einem Landwirt, in der Postgarage, die der Bäckerei oder manchmal auch im Fährhaus abgestellt werden.

Dies änderte sich erst als im Jahre 1958 das bis dahin dienende Fahrzeug als „ verkehrsuntauglich “ von einem neuen Opel Blitz LF8- abgelöst wurde, und eigens hierfür im Jahre 1959 an der Dorfstraße ein Gerätehaus entstand. Auf diesem wurde 1960 auch eine Sirene installiert.

Dieses Haus diente viele Jahre als Unterstellplatz für unser Fahrzeug und war gleichzeitig Versammlungsraum für den allgemeinen Dienstbetrieb bis es in den 90ziger Jahren seinen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde.

Die Samtgemeinde beschloss den Umbau der bis dahin leer stehenden Schule als Feuerwehrgerätehaus mit dem 1981 begonnen wurde.

Es entstanden ein Fahrzeugraum und ein Schulungsraum wobei fast sämtliche Arbeiten in Eigenleistung durchgeführt wurden.

1982 wurde unser Opel Blitz nicht mehr zum Straßenverkehr zugelassen. Da die Kassen der Samtgemeinde leer waren, kam die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges nicht in Frage.

Als Notlösung wurde ein Gebrauchtfahrzeug aus der Samtgemeinde Hankensbüttel, von der dortigen Feuerwehr Steinhorst angeschafft, das dort 14 Jahre im Dienst gewesen war und bei uns bis zum Jahr 1991 eingesetzt war.

Wir konnten nun dieses Fahrzeug durch ein „ nagelneues “ Ablösen.

Eine Abordnung von 7 Feuerwehrkameraden fuhr nach Weisweil um dort das neue Fahrzeugwerk " IVECO- MAGIRUS, LF8 " abzuholen.

Auf der Rückfahrt wurde noch bei unserer Partnerfeuerwehr in Merkenfritz Station gemacht um am nächsten Tag in Neßmersiel einen riesigen Empfang zu erleben.

Mit Spielmannszug und Fackel überraschten die Dorfbewohner uns am Ortseingang.
Die offizielle Übergabe im bei sein von Partnerfeuerwehr, Samtgemeindefeuerwehren, Vertretern aus Gemeinderat und Verwaltung erfolgte im Dezember.

Um unser LF8 auch gebührend Unterstellen zu können, war ein Umbau der Räumlichkeiten in der alten Schule gerade wieder abgeschlossen worden.

Alle Kameraden haben in vielen Stunden ihrer Freizeit erneut in Eigenleistung diese Tat vollbracht wobei leider der Schulungsraum geopfert werden musste.

In einem Nebenraum konnte noch eine Einbauküche, die vollkommen aus Spenden finanziert wurde, eingebaut werden. Seither findet unser Dienstbetrieb in der Fahrzeughalle neben dem Fahrzeug statt.

Eine Planung, ob eine Verlagerung des Schulungsraumes in das Dachgeschoss möglich ist erfolgt zurzeit. Eine Entscheidung ist hierüber noch nicht gefallen.

Anschließend ist die Entscheidung positiv ausgefallen und es entstand in dem Dachgeschoss ein Schulungsraum.






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